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Sunnepark Grenchen

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SUNNEPARK

 

PFLEGE-/GESUNDHEITSZENTRUM

 

 

ID  | 12.06

ART  | Umbau, Renovation

AUFTRAGSART  | Direktauftrag

BAUHERR  Sunnepark Grenchen AG

KATEGORIE  | Wohnen, Öffentliche Bauten

ORT  | Grenchen, SO

BAUSUMME  | 24,1 Mio

JAHR  | 2012 - 2014

 

 

Entwurfsidee

 

Das ehemalige Spital Grenchen ging mit einem 100-jährigen Baurecht an die Sunnepark AG über. Die Bauherrin hatte das Ziel, das Spitalgebäude in ein Pflege- und Gesundheitszentrum umzufunktionieren.

 

Es zeigte sich, dass die bestehenden Strukturen für eine solche Umnutzung ideal sind.

Im ehemaligen Bettentrakt wurden aus den Patientenzimmern und Intensivstationen gesamthaft 73 Pflegeplätze für alle Pflege- und Betreuungsstufen realisiert, darunter 13 Pflegeplätze für an Demenz erkrankte Personen.

Nebst den individuellen Wohnstuben, wurde der Spitalgang neu zur Begegnungszone umgestaltet, welcher jeweils in einen grosszügigen Aufenthaltsbereich mit angrenzendem Balkon übergeht.

Im ehemaligen Behandlungs- und Operationstrakt entstand ein Gesundheitszentrum mit Empfangshalle, Arztpraxen, Blutspendezentrum und das Bildungszentrum der SOsAS für die FaGe.

Im obersten Geschoss wurde mit grossem baulichem Aufwand das Restaurant „Le Soleil“ untergebracht, an welches auch eine grosse Terrasse mit Blick auf die Alpen angrenzt.

 

In nur gerade mal 16 Monaten Bauzeit wurden knapp 20 Teilprojekte realisiert und gaben dem ehemaligen Spital ein neues Gesicht und eine andere Identifikation.

Als oberstes Ziel galt es, den Spitalcharakter verschwinden zu lassen. Im Zuge der neuen Fassadendämmung erhielt das Gebäude eine moderne Fassadengestaltung. Mit der kleinteiligen Schuppenverkleidung wirkt die Fassade homogen und je nach Sonneneinstrahlung verändert das Schattenspiel die Wahrnehmung von Struktur und Farbe.

Die Fensteröffnungen heben sich durch die umlaufenden Zargen von der Fläche ab und sorgen für die nötige Tiefenwirkung.

Wir haben innerhalb der bestehenden Strukturen mit wenigen Eingriffen und einem gut gewählten Materialkonzept in Zusammenarbeit mit einer Innenarchitektin, eine angenehme Atmosphäre für Bewohner und Mitarbeiter geschaffen. Mit wenigen, wohlüberdachten baulichen Änderungen und Ergänzungen wurde die interne räumliche und nutzungsbedingte Organisation optimiert.

 

Bauprozess

 

Bei diesem Projekt war für uns eine wichtige Kernaufgabe, die vielen interessanten und visionären Ideen vom Verwaltungsratspräsidenten richtig zu verarbeiten. Oft wurden wir von Ideen überflutet. Es galt diese nüchtern zu analysieren, zu bewerten und für den Bauherren eine Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten. Vor- und Nachteile in der Nutzung, Kostenfolgen und der Einfluss auf das Terminprogramm wurden aufgezeigt.

Einige Nutzungsbereiche konnten erst während der Bauzeit zu Ende geplant werden, da bei ausgewiesenen Mietflächen erst spät die endgültige Nutzung bekannt wurde. So kam es, dass das Projekt einen regen Entwurfsprozess durchlaufen und das Endergebnis an Qualität gewonnen hat.

 

Terminkoordination

 

Der von der Bauherrschaft vorgegebene Zeitplan war sehr sportlich. Nach eingehender Prüfung konnten wir einen engen Zeitplan definieren und einhalten. Projektänderungen und Projektergänzungen seitens der Bauherrschaft wurden stets analysiert und auch im Terminmanagement mit eingebunden. Daraus folgten konsequenterweise Terminanpassungen, die der Bauherrschaft kommuniziert und durch diese genehmigt wurden.

 

Kostenmanagement

 

Ähnlich wie bei der Terminkoordination war das Kostenmanagement bei diesem Bauprojekt ein sehr wichtiger Bestandteil. Parallel zu den Projektänderungen und Projekterweiterungen seitens Bauherrschaft mussten die Kosten stets ermittelt werden, bevor ein Entscheid gefällt wurde. Trotz knapp 20 Teilprojekten wurden die Kosten schlussendlich eingehalten und sogar unterschritten.

 

Kommunikation | Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft

 

Monatliche Bauherrensitzungen mit vorgegebener Traktandenliste gaben den Takt vor und waren Eckpfeiler für Entscheidungsfindungen. Ebenso wurde die Kostenkontrolle präsentiert und von der Bauherrschaft genehmigt.

Bei Bedarf wurden Fachspezialisten beigezogen, welche Konzepte vorgestellt haben und Fragen beantworten konnten. Nebst den Bauherrensitzungen gab es bilaterale Besprechungen zwischen dem Architekten und dem Geschäftsführer, wo es vor allem um nutzungsbedingte Angelegenheiten ging.

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