Onkologiezentrum BSS Onkologiezentrum BSS
Karolinenheim Rumendingen Karolinenheim Rumendingen
Ökonomiegebäude Bachtelen Grenchen Ökonomiegebäude Bachtelen Grenchen
Sunnepark Grenchen Sunnepark Grenchen
Discherheim Solothurn Discherheim Solothurn
SGV Cafeteria Solothurn SGV Cafeteria Solothurn
Gemeindehaus Solothurn Gemeindehaus Solothurn
Einkaufszentrum Centro Grenchen Einkaufszentrum Centro Grenchen
Coop Center Grenchen Coop Center Grenchen
Modehaus Kneubühler Modehaus Kneubühler

Onkologiezentrum BSS

Die Datei 13.03_1.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_2.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_3.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_4.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_5.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_6.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_7.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_8.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_9.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_10.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_11.jpg herunterladen
Die Datei 13.03_12.jpg herunterladen

ONKOLOGIEZENTRUM

 

BSS

 

 

ID  | 13.03

ART  | Umbau, Renovation

AUFTRAGSART  | Direktauftrag

BAUHERR  Solothurner Spitäler AG soH

KATEGORIE  | Öffentliche Bauten

ORT  | Solothurn, SO

BAUSUMME  | 6,25 Mio

JAHR  | 2013 - 2015

 

 

Entwurfsidee | Betriebskonzept

 

Mindestens fünf Onkologen sollen in einem Onkologiezentrum BSS im Endausbau den Patienten zur Verfügung stehen. Im OZ werden alle Onkologiepatienten des BSS nach dem neusten Stand des Wissens betreut und behandelt. Das OZ wird nach den Aspekten (Raum, Farbe, Akustik, Licht etc.) erbaut, die für Krebspatienten wichtig sind, so dass sich die Patienten wohl und sicher fühlen.

Es handelt sich um eine ambulante Einrichtung. Das OZ arbeitet eng mit den verschiedenen spezialisierten Angeboten des BSS zusammen, insbesondere mit dem Institut für Medizinische Radiologie, der Onkochirurgie, der Strahlentherapie mit Linearbeschleuniger, Palliative Care und der Psychoonkologie, die neu aufgebaut werden soll. Das medizinische Angebot umfasst alle onkologischen Leistungen mit Ausnahme der autologen Stammzelltransplantationen und Hochdosis Chemotherapien, die nur an universitären Zentren angeboten werden.

 

Die Projektpläne wurden den zukünftigen Nutzern des Gebäudes in verschiedenen Gesprächen vorgestellt. Ihre Anliegen wurden aufgenommen und die Pläne entsprechend bereinigt. Mit der Unterschrift gaben die Nutzer ihr Einverständnis für die geplanten Arbeiten und den Weg frei für die weitere Planung. 

 

Bauprozess | Innenarchitektur Onkologie

 

Im Erdgeschoss befinden sich der offene Empfang mit dem Sekretariat, dem Handarchiv, dem Labor, die Untersuchungszimmer, die Arztbüros und ein grosser Besprechungsraum.

Im 1. Obergeschoss sind die Behandlungsräume, die Zytostatika, sowie der Stützpunkt Pflege, das Büro Stationsleitung Pflege und ein Besprechungsraum untergebracht.

 

Der Patient meldet sich am Empfang an. Im angrenzenden Labor wird ihm Blut entnommen, oder er gibt eine Urinprobe im WC ab. Anhand der Blut- resp. Urinproben, kann der Arzt die Rezeptur für die Chemotherapie erstellen, welche dann in der Zytostatika unmittelbar zubereitet wird. Die Zytostatika im 1.OG ragt wie ein Möbel in den Korridor.

 

Die Reinräume sind korridorseitig verglast, was Transparenz und somit beim Patienten Vertrauen schafft.

In den Behandlungsräumen eins bis drei werden die Chemotherapien mittels Infusionen verabreicht. Die Therapieliegen sind jeweils als Zweiergruppen platziert und werden durch einen Sichtschutz, welcher je nach Bedarf offen oder geschlossen ist, abgetrennt.

Der Behandlungsraum 3 ist für stationäre Patienten vorgesehen, die in den Pflegebetten vom Hauptgebäude über die unterirdischen Verbindungen ins Gebäude gebracht werden.

 

In Zusammenarbeit mit einer Innenarchitektin ist die Materialisierung und das Farbkonzept entstanden. Uns war es ein Anliegen im Konzept, der Materialisierung und mit der Farbwahl den Spitalcharakter des ursprünglichen Gebäudes aufzuheben. Die Farben spielen für die Patienten in einem Onkologiezentrum eine wesentliche Rolle. 

 

Terminkoordination | Kommunikation | Zusammenarbeit mit Bauherr

 

Dieses Projekt stellte uns vor eine grosse Komplexität. Viele verschiedene Ansprechpartner der Bauherrschaft mussten mit ihren Anliegen mitberücksichtigt werden. Namentlich die Bereiche Versorgung, Entsorgung, Medizin, Wäsche, Reinigung, Logistik und technische Dienste, etc.

Wir wählten deshalb folgendes Vorgehen: Mit den einzelnen Nutzergruppen wurden an verschiedenen Work-Shops ihre Bedingungen diskutiert und das Projekt so überarbeitet. Anschliessend wurden die überarbeiteten Projektpläne von jeder Nutzergruppe genehmigt und unterzeichnet. Dies bildete die Grundlage für die Ausführung.

 

Kostenmanagement

 

Bei Genehmigung des Vorprojektes wurden auch die Kosten definiert. Das genehmigte Kostendach durfte auf keinen Fall überschritten werden. Das Kostendach wurde nicht überschritten.

Zurück