Wenige haben an die Realisierung eines Hochhauses in Lohn-Ammannsegg geglaubt. Am Montag wurden die Skeptiker eines Besseren belehrt. Im Beisein von Behörden, Planer und Ausführenden liess Bauherr Andreas Wyss Taten sprechen. Tochter Marianne grub mit dem Bagger die erste Schaufel Erde aus. Andreas Wyss und seine Frau Theres griffen zu den Spaten.

 

2002 sei die Idee eines Hochhauses beim Bahnhof Lohn-Lüterkofen geboren worden. Damals war Bauherr Andreas Wyss, der in Lohn aufgewachsen ist und schon immer neben dem Zaungeschäft in Immobilien investierte, 51 Jahre alt. 14 Jahre lang dauerte der Weg bis zum Spatenstich. Und hätte er nicht 2016, in seinem 65. Lebensjahr, eine Baubewilligung erhalten, hätte er auf das Vorhaben verzichtet, wie er gestern Morgen erklärte. Die Baubewilligung erhielt Wyss im Mai 2016.

 

Die Unterstützung durch die Gemeindebehörden und den Kanton bezeichnete Wyss als sehr positiv. Immerhin musste eine Umzonung des Areals und ein Gestaltungsplanverfahren durchgezogen werden und dies vorgezogen der Erarbeitung eines Räumlichen Leitbildes und einer Ortsplanungsrevision.